Projekte

Tiffany Persons, Preisträgerin 2017

Nachhaltiger Einsatz für Sierra Leone

2006 reiste die bekannte Marketing- und Musikvideo-Regisseurin Tiffany Persons nach Sierra Leone, um dort erstmals einen Dokumentarfilm zu drehen. Drei Monate lang lebte sie im ländlichen Diamantenbergdorf Kono und war Zeuge der äußerst schwierigen Lebens- und Arbeitsbedingungen der Gemeinde. Beeindruckt vom Enthusiasmus und Frohsinn der Menschen trotz widrigster Lebensumstände gründete Persons 2007 Shine On Sierra Leone (SOSL), um Geld für den Bau dringend benötigter Schulen zu sammeln. Seitdem ist die Organisation stetig gewachsen: Heute ist SOSL eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Verbreitung von Bildung, Gesundheitsversorgung, Mikrofinanzierung und regionale Kultur sowie für nachhaltiges Bauen und landwirtschaftliche Programme für die Gemeinden von Sierra Leone und seine Menschen engagiert. „Ich ziehe es vor, den Begriff ‚Partnerschaft‘ zu nutzen“, beschreibt Persons ihre Herangehensweise. „Seit unseren bescheidenen Anfängen sind wir weit gekommen. Unsere Gemeinschaft und unsere Projekte sind stark gewachsen. Wir haben eine tiefgehende Beziehung zu den Leuten geschaffen, die auf Vertrauen und Authentizität beruht. Mein größtes Ziel ist es, Projekte mit Sierra Leonern zu fördern, die die höchste Integrität haben und die Schönheit des Landes feiern.“ Ihr Erfolg spricht für sich: Die von SOSL gegründete Muddy Lotus Primary School, die in revolutionär-nachhaltiger Earth-Bag-Bauweise gebaut wurde, gehört zu den besten des Landes. Mehr als 20.000 Menschen konnten sich in landesweiten Computer-Bildungsprogrammen neue Zukunftschancen erschließen. Ihre bevorzugt an Frauen vergebenen Mikrokredite ermöglichten es in nur fünf Jahren über 3.500 Kleinunternehmerinnen eine Existenz aufzubauen. Zusammen mit dem Öko-Tourismus-Unternehmen Tribe Wanted baute SOSL ein Ökodorf mit der Cal-Earth-Earthbag-Methode und schuf so viele neue Arbeitsplätze. Ziel ist dabei immer nachhaltige Veränderung in der Gesellschaft von innen zu entwickeln, anstatt von außen durch bloße Wohltätigkeit einzuwirken.

Christine und Michel Guérard Preisträger 2017

2017 erhalten Christine und Michel Guérard den ECKART 2017 Lebenskultur. Die BMW Group hat den Preis mit 50.000 € prämiert. Michel Guérard unterstützt damit die gesellschaftliche Integration junger Menschen.

 Isabelle und Marc Haeberlin Preisträger 2004

2017 erhalten Isabelle und Marc Haeberlin den Alumni ECKART 2018 für ihr Projekt ÈPICE in Mühlhausen. Ihre Idee: Integration durch Kochen. Die BMW Group hat den Preis mit 50.000 € prämiert. Wie die Familie Haeberlin das Preisgeld investiert hat, zeigt der Film.

Claus Meyer, Preisträger 2015

Besuch in Brownsville, NYC

New York City.Claus Meyer, Mitbegründer der Nordic Cuisine und der weltberühmten NOMA, wurde mit dem ECKART Preisträger 2015 für Kreative Verantwortung und Genuss unter anderem für sein soziales Engagement in Bolivien ausgezeichnet. Inzwischen hat Meyer den Schwerpunkt seiner Aktivitäten nach New York verlegt. Das für den ECKART 2015 von der BMW Group gestiftete Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro fließt in Claus Meyers neues Projekt im sozialschwachen Viertel Brownsville in New York City. Eine Delegation der Witzigmann Academy war vor Ort, um das soziale Projekt zu kennen zu lernen. Claus Meyer hat in Brownsville im Stadtteil Brooklyn, einem der ärmsten Quartiere der Weltmetropole New York, ein Foodprojekt für die dortige Bevölkerung initiiert. Im Moment sind hier bereits ca. 10 Mitarbeiter beschäftigt, deren Zahl in den nächsten Monaten auf 70 bis 80 erweitert werden soll. Dabei verfolgt Claus Meyer zwei Ziele: Zum einen will er die lokale Küche zu mehr Anerkennung und Identität verhelfen. Zum anderen möchte er den Jugendlichen aus dem armen Stadtviertel die Chance ermöglichen, in der Gastronomie mit einer erstklassigen Ausbildung Fuß zu fassen und ihnen so eine Perspektive bieten. „Ich hoffe“, sagt Meyer, „dass wir es schaffen, hier jedes Jahr 40 bis 50 Studenten auszubilden und ihnen zum Start einer wunderbaren Karriere zu verhelfen; eine Chance um ihre Familien aus der Armut zu führen. Und ich hoffe, dass die Leute in Brownsville das Projekt akzeptieren und – ja – lieben und den Ort als den ihren annehmen.“ Brownsville, mit seinem hohen Anteil an Einwanderern aus der Karibik, hatte einst eine eigene, durch die Herkunft geprägte Essenskultur. Dieses „Soul Food“ bezeichnet ursprünglich die in den Südstaaten verbreitete Küche. Was als „Armeleuteküche“ begann, wurde in den 1960er Jahren mit der Bürgerrechtsbewegung bekannt und fand mit  zahlreichen Gerichten wie Spareribs und Chicken Wings inzwischen festen Eingang in die US-amerikanische Küche. Zusammen mit seinen Studenten knüpft Meyer an diese in Brownsville verankerte, aber buchstäblich aussterbende Tradition an, um ihre Potenziale für eine Änderung der aktuellen, von Fast Food geprägten Essenskultur zu aktivieren. Spannend ist Meyers generationenübergreifender Ansatz: „Wir beziehen die älteren Generationen in unser Projekt mit ein, um sie nach den kulinarischen Wurzeln von Brownsville zu befragen“, erklärt er beim Besuch der Witzigmann Academy Anfang September. Der bei dem Besuch der Witzigmann Academy gedrehte Film wird im Oktober publiziert und in Ausschnitten bei der Preisverleihung des ECKART 2016 gezeigt. Dann ist auch Claus Meyer in München zu Gast, um ausführlich über sein Projekt zu berichten.
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Mick Hucknall (Simply Red) und Chris de Margary, Preisträger 2014

Eckart Witzigmann im Gespräch mit Mick Hucknall und Chris de Margary

Im Oktober 2014 erhält Mick Hucknall im BMW Museum in München den von der Witzigmann Academy und der BMW Group ausgelobten Preis „ECKART 2014 für Lebenskultur“. Im Frühjahr 2015 besucht Eckart Witzigmann Mick Hucknall in Irland. Im Nordwesten der Insel haben Mick Hucknall und Chris De Margary den River Finn gekauft.
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Jon Rose, Preisträger 2014

‚Wasser ist das neue Öl‘-Die Witzigmann Academy besuchen Surflegende Jon Rose bei seinem Projekt ‚Waves4Water‘ auf den Philippinen

München/Bohol (Philippinen). „Sauberes Wasser für jeden, der es braucht“ – diese Mission von Jon Rose und seiner Organisation Waves4Water (W4W) ist so einfach wie überzeugend. Im Oktober 2014 erhielt die Surferlegende im Münchener BMW Museum den ECKART 2014 für Kreative Verantwortung und Genuss. Der Preis ist von der BMW Group mit 10.000 Euro dotiert, die Jon Rose für einen Hilfseinsatz auf den Philippinen verwendet. Diesen Sommer besuchte ihn eine Delegation der Witzigmann Academy
Jon Rose spricht mit ihnen über die Verwendung des Preisgeldes, Details des Projekts und seine Mission.
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Alex Atala, Preisträger 2013

„Zu einer guten Küche gehört auch das Wort ’nein‘

August 2014. Im vergangenen Jahr erhielt der brasilianische Starkoch Alex Atala den ECKART 2013 für Kreative Verantwortung und Genuss der Witzigmann Academy. Der Preis ist von der BMW Group mit 10.000 Euro dotiert. Im Mai haben wir Alex Atala in Sao Paulo getroffen und mit ihm über seine Kochkunst und sein soziales Engagement gesprochen. Wir haben ihn auch gefragt, was er mit dem Preisgeld gemacht hat.

Alex Atala, informiert über die Aktivitäten seines „Instituto ATÁ.“ Weitere Informationen finden Sie unter: www.institutoata.org.br

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